Mitten in mein mein glückliches Leben als frischer und frisch verliebter Theologiestudent, der noch nicht einmal seine Heimatstadt und die Freunde hatte verlassen müssen, platzte ein Brief vom Wehrkreiskommando: Ich hatte mich am 1. November, 12 Uhr, in Brandenburg, Kaserne Hohenstücken, bei der Baueinheit 40 einzufinden. Der Einberufungsbefehl gilt als Fahrkarte. Immerhin. Den Personalausweis muss ich bei der Polizei abgeben. Für die Zeit des Wehrdienstes gilt der Wehrpass mit der Hundemarke mit dem eingeprägten Personenkennzeichen.
Und ich hatte so gehofft, durch die Immatrikulation um die Armee herumzukommen. Das war nichts. Jetzt werden noch einmal alle Freunde besucht. Diese letzten Tage werde ich genießen. Und dann lasse ich mir die Haare schneiden.