13. November 1984. Langweilig.

Ich gehe morgens vor dem Frühstück ins „UvD“-Zimmer und schreibe mich ins Ausgangsbuch ein. Der „Unteroffizier von Dienst“ lässt mich erst einmal ordentlich strammstehen und Meldung machen, bevor ich an das Buch darf. Ich bin nicht der erste, die Liste der Ausgangswilligen ist lang.

Die Arbeit ist wie gestern. Viele Leute bewegen wenig. Einen Plan scheint hier niemand zu haben.

Das Mittagessen ist wie immer. Mies, versalzen, fleckige Kartoffeln.

Am Nachmittag werden die Namen derer, die Ausgang bekommen, genannt. Meiner ist nicht dabei.