31. Dezember 1984/1. Januar 1985. Silvester mit Freunden.

Heute ärgere ich mich nicht, lange geschlafen zu haben. Ein paar Einkäufe sind noch zu erledigen, abends ist dann Party in großer Runde.

Ich genieße zum ersten Mal die Freiheit und denke nicht an die Kaserne. Vielleicht habe ich auch nur genug getrunken. Heute nacht geht es nicht nach Hause, wir übernachten fast alle in der Wohnung, die wir zum Feiern haben.

Am Neujahrstag ist Gottesdienst, wir gehen gemeinsam hin und räumen anschließend die Wohnung auf. Mit der Freundin gehe ich noch spazieren, durch mein geliebtes Leipzig, und bin, ja, glücklich. Noch vorgestern hätte ich daran nicht geglaubt.

Und was morgen ist…

Ach, Mist.